Glückscent gegen zwei Sicherungsmuttern

Wieder ein Fall von „Muss das sein??“

Vor längerer Zeit habe ich second hand ein Küchensieb gekauft. Später fiel mir auf, warum es in dem Laden abgegeben wurde: Der Vorbesitzer hatte versucht, den offensichtlich defekten Griff zu reparieren. 2 etwas laienhaft gebohrte Löcher im Sieb deuten darauf hin. Der Reparateur hat den Stiel mit 2 Schrauben, 2 Feder-Unterlegscheiben und 2 Muttern befestigt. Kein so ganz geschickter Griff in die Werkzeugkiste, denn fortan lockerten sich bei jeder Nutzung des Siebes die Muttern und damit auch der Griff. Einfach lästig.

Da ich das Sieb wirklich gern nehme, musste eine andere Lösung her.

Im Baumarkt schaute ich nach 2 selbstsichernden Muttern M4 und wurde auch bald fündig. Acht Muttern in einer Verpackung, in der bestimmt 50 dieser Muttern Platz gehabt hätten. Kostenpunkt 2,79 €.  Meine innere Stimme sprang sofort auf Widerstand:

Was mache ich mit den anderen sechs Muttern?  …und dann die Verpackung, mal abgesehen von dem Preis! Muss das sein??  Ich lasse mir etwas anderes einfallen!

Auf dem Heimweg ist mir der Restpostenmarkt eingefallen, der auf meinem Weg lag. Einen Versuch war es wert.
Dort gab es tatsächlich die benötigten Muttern lose für 5 Euro pro Kg. Meine zwei Muttern wogen 0,002 kg und wurden mir mit einem Cent berechnet. Ich bezahlte mit dem Cent, den ich am Morgen auf dem Weg zu Bahn gefunden hatte. Es war also ein wirklicher Glückscent.

Nun ist das Sieb repariert, ich habe keinen Verpackungsmüll und nur wenig Geld ausgegeben.

Ein Kommentar zu „Glückscent gegen zwei Sicherungsmuttern

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