Johannisbrot / Caruben gesammelt und zu Carob verarbeitet

Ich stelle euch hier mir ein Mitbringsel aus meinem Urlaub vor. Nein, nichts von den europaweit angebotenen Souvenirs! Zeugs, was zu Hause eine Weile rumliegt und dann doch irgendwann in der Tonne verschwindet, weil es von fragwürdiger Qualität ist und eigentlich zu nichts taugt.

Ich habe mir Früchten mitgebracht, die es bei uns nicht gibt.

Die Früchte des Johannisbrotbaumes, die Caruben,  liegen im Mittelmeerraum im Oktober bald an jeder Ecke am Boden und niemand nutzt sie. Ähnlich wie bei uns die Äpfel, die zu Hauf unter den Bäumen verfaulen.

Da ich aber weiß, dass man daraus ein leckeres Getränk herstellen kann, habe ich mir eine Jahresdosis aufgesammelt und zu Hause verarbeitet.

Zuerst habe ich die Carumben zerkleinert und getrocknet, anschließend geröstet und zum Schluss gemahlen. Jetzt habe ich ein Pulver, welches man auch im Biomarkt für relativ viel Geld kaufen kann. ¼ Teelöffel dieses Carob-Pulver übergieße ich mit kochendem Wasser und erhalte eine Tasse des süßlich-malzigen Getränks.

Am liebsten trinke ich Carob statt Tee oder Kaffee im Büro, wenn ich vom Außendienst durchgefroren ins Büro komme. „Aufputschmittel“ wie Kaffee kann ich auf der Arbeit nicht brauchen. Da stehe ich auch so unter Dampf. 😉 Carob wärmt von innen und sorgt durch seine Süße für gute Stimmung.

Oft kann man lesen, dass man Carob als Kakao-Ersatz nehmen kann. Ich finde, Carob ist Carob und Kakao ist Kakao. Beides ist lecker, hat aber völlig verschiedene Aromen.

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