Würzig-knuspriges Brathühnchen und was man aus den Resten noch machen kann

Das Brathühnchen

Lange habe ich experimentiert. Mal ist die Marinade gut ausgefallen, mal eher nicht so gut. Mal zu würzig, mal zu lasch. Nun habe ich –glaub ich- das richtige Rezept gefunden. Ich würze mein Hähnchen jetzt nur noch mit frischen Kräutern, Salz und Chili. So wird es am besten.

Zutaten für die Marinade:

  • 1 Knoblauchzehe
  • ½ TL Salz
  • 1 Chilischote
  • jeweils frisch Thymian, Salbei, Liebstöckel, Dost, Currykraut und Rosmarin. Insgesamt sollten es eine knappe Hand voll sein.
  • 2 EL Olivenöl
  • Eventuell eine Messerspitze Guarkernmehl oder ein anderes kaltbindendes Mittel, damit die Marinade nicht so schnell abläuft. (kann man aber auch weglassen)

Zubereitung:

  • Die Kräuter schneide ich möglichst fein und verrührt sie mit dem Öl und den anderen Zutaten.
  • Mit dieser Marinade streiche ich das Hähnchen ein und lasse sie möglichst über Nacht im Kühlschrank einwirken.
  • Am nächsten Tag brate ich das Tierchen dann ca. 1 ½ Stunden bei 175°C im Backofen.
  • Vor dem Servieren trenne ich Brust und Keulen ab.

…und was man aus den Resten noch machen kann

Nach dem Festmahl lege ich alles übrig gebliebene Fleisch, auch das was noch am der Karkasse war beiseite.

Die Knochen und Hautreste gebe ich in den Schnellkochtopf bedecke es knapp mit Wasser, gebe Salz, 2 Pimentkörner, 1 kleine Zwiebel und ½ Lorbeerblatt dazu. Aus diesen Zutaten koche ich in eineinhalb Stunden Kochzeit eine gute Hühnerbrühe, die dann die Grundlage für eine leckere Hühnersuppe abgibt.

Aus dem beiseite gestellten Fleisch mache ich entweder mit Mandarinen und Pilzen einen Geflügelsalat zum Abendessen, oder es wird Brotbelag oder ich hebe es als Zutat für ein Frikassee auf.


Meist gibt es an dem Tag nach dem Brathühnchen praktischerweise Hühnersuppe. Das bietet sich an, wenn ich schon die Brühe auf dem Herd habe.

Wenn ich einen Teil des Fleisches für Frikassee aufhebe, koche ich die Portiönchen mit einem Schluck Brühe 30 Minuten im Schnellkochtopf ein. So hält es sich im Kellerregal über einige Monate und ist griffbereit, wenn ich es brauche.

2 Kommentare zu „Würzig-knuspriges Brathühnchen und was man aus den Resten noch machen kann

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