Schweinebraten, Sülze, Schweineschmalz im Zusammenhang gekocht

Vor drei Tagen habe ich Schweineschulter und einen Teil eines Schweinekopfes gekauft um Braten und Sülze daraus zu machen.
Ich koche gern mehrere Sachen gleichzeitig. Das spart Zeit und Geld und ich muss nur einmal die Küche putzen.

Ich schreibe euch mal auf, wie ich die drei Sachen im Zusammenhang koche und gebe auch die Rezepte dazu:

Zuerst zur SülzeSülze

Schritt 1 zur Sülze

Aus der Schweineschulter habe ich den großen Knochen ausgelöst und die Schwarte abgeschnitten und damit die  Sülze angesetzt.

Dazu braucht man folgende Zutaten:

  • den Knochen und die Schwarte von der Schweineschulter
  • den Schweinekopf
  • 1 TL Salz
  • 1 Zwiebel
  • 1 TL Pfefferkörner
  • 4 Pimentkörner
  • 1 Lorbeerblatt

Zubereitung:

  • Zuerst gebe ich alle Zutaten in den Schnellkochtopf, bedecke sie knapp mit Wasser und koche sie für ca. 2 Stunden.
  • Das noch warme Fleisch und die Schwarte schneide ich anschließend klein und stelle es kalt. Die Brühe gieße ich durch ein feines Sieb und stelle sie benefalls kalt. Dabei erstarren sowohl die Brühe, als auch das oben schwimmende Fett.
  • Am nächsten Tag kann man dann dann das Fett (Schmalz) mit einer Gabel von der festen Brühe abnehmen. Was ich mit dem Schmalz generell verfahre, lest ihr unten.

Schritt 2 zur Sülze

Zutaten:

  • auf 600 g klein gewürfeltes Fleisch und Schwarte kommen
  • 500 ml Brühe
  • 200 g klein gewürfelte Gewürzgurke
  • 250 g klein gewürfelte Zwiebeln
  • etwas Salz, wenn benötigt
  • Pfeffer
  • 6-8 Esslöffel Gurkenwasser

Zubereitung:

  • Die Zwiebeln koche ich in der Brühe gar. Anschließend schmecke ich die Brühe mit Salz, Pfeffer und Gurkenwasser ab.
  • Fleisch und Schwarten mische ich mit den Gewürzgurke, gebe die Mischung in Gläser geben und fülle sie mit Brühe auf.
  • Die Gläser koche ich 35 Minuten im Schnellkochtopf ein.

Parallel zum Kochen des Sülzefleisches habe ich den Schweinebraten mariniert. Für die Marinade verwende ichBraten

  • 2 gehäufte Esslöffel Senf
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL Pfeffer, gemahlen
  • 3 Pimentkörner, gemahlen
  • 1 große Zwiebel, gewürfelt

Diese Zutaten mische ich zusammen, streiche den Schweinebraten damit ein und stelle ihn über Nacht in den Kühlschrank.

Am nächsten Tag streife ich die Marinade vom Fleisch ab, damit sie beim Anbraten nicht verbrennt. Beim Anbraten des Fleisches kommt noch die Zwiebel dazu. Erst zum Schluss röste ich die Marinade mit an. Anschleißend wird der Braten schön langsam geschmort bis er gar ist. Ich rechne pro Kilo Fleisch mindestens 3 Stunden.

Den geschmorten Braten lasse ich möglichst noch mal über Nacht abkühlen. Das hat den Vorteil, dass er sich dann besser schneiden lässt und dass man das fest gewordenen Fett von der Soße anbehmen kann. Womit wir zu Punkt 3 kommen: dem SchmalzSchmalz

Das Schmalz nehme ich, wie geschrieben, von der Soße ab und verwende es zum Braten von Bratkartoffeln, Spiegelei oder wo es sonst noch passt.
Wenn ich in absehbarer Zeit keine Verwendung dafür habe, koche ich es bei der nächsten Gelegenheit mit ein.

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