Hagebutten

Dieses herrliche Herbstwetter sollte man zum Sonnetanken nutzen. So habe ich mich auf den Weg gemacht und habe Hagebutten gesammelt. In diesem Jahr gibt es sehr viele und sehr schöne Früchte. Sie waren auch schon schön weich, was ich noch gar nicht erwartet hatte.

Nachdem ich die Blütenreste abgeschnitten hatte, habe ich die Hagebutte gekocht.2

Den ersten Absieb (links) verwende ich als Kuchenzutat. Hagebutte schmeckt hervorragend im Apfelkuchen mit Walnüssen. Diese Masse ist recht fest und so süß, dass ich sie ohne weitere Zutaten einkochen konnte.

Die verbliebenen Kerne mit dem noch3 anhaftenden Fruchtfleisch habe ich anschließend mit etwas Apfelsaft aufgerührt und wieder durch das Sieb gestrichen.
Die zweite Masse (Mitte) ist nicht mehr ganz so fest. Diese habe ich mit Zucker 2:1 zu einer Marmelade eingekocht.

Der dritte Absieb (rechts) ist dann zum Trinken.

Die Kerne (hinten auf dem Backblech) sind jetzt getrocknet und gemahlen. Diese werde ich dann mit in unsere Müslimischung geben.

2 Kommentare zu „Hagebutten

  1. Hagebutten sammeln wir im Herbst auch immer, entfernen Kerne und die kleinen Haare und trocknen die Früchte für leckeren Hagebuttentee.
    Entfernst due alle Haare durch das Sieb oder hast du noch eine andere Lösung dafür?

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    1. Hallo Wenke!

      Ich schneide von den Hagebutten den schwarzen Blütenrest ab (das mache ich mit einer Nagelschere) und anschließend schneide ich sie mit einem Messer zur Hälfte. Dann trockne ich sie und fülle sie in ein Gefäß mit Schraubdeckel.
      Im Winter, wenn der Tee ja hauptsächlich getrunken wird und wenn auch mehr Zeit für solche Arbeiten ist, schlage ich die halbierten Hagebutten mit einer Mühle an. Dabei fliegen Kerne und Haare ab. Wenn man dieses dann in ein Sieb gibt und durchschüttelt, fallen die Haars durch das Sieb. Mehr mache ich nicht für den Tee.
      Für Hagebuttenmark oder -marmelade streiche ich die gekochten Hagebutten durch ein feines Sieb. Was dann nicht raus ist, bleibt drin. Ich merke das nichts, was stört. 😉

      Liebe Grüße, Sibylle

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