Nachdenken über Weihnachten

Was ist aus Weihnachten geworden?

Da war doch mal die Geschichte mit Maria, Joseph und dem Jesuskind. Arm waren sie – der Geschichte nach – und bis auf dass 3 Besucher kamen, muss es doch sehr ruhig im Stall gewesen sein.

Nicht nur ich habe wohl den Eindruck, dass Weihnachten mit dem wachsendem Wohlstand in dem wir leben, immer üppiger und lauter geworden ist.

Die Menschen verfallen in Hecktik weil sie noch so viel zu besorgen und zu erledigen haben. Ständig werden sie durch Werbung und Medien zu neuen Höchstleistungen  aufgeheizt: Es muss die perfekte Dekoration, das perfekte Weihnachtsmenü, die extra angeschaffte Festtagskleidung und natürlich das perfekte Geschenk sein. Wobei?! Ein Geschenk? Eins reicht nicht. 475€ pro deutschem Kopf sind es. Man will sich ja nicht lumpen lassen!

Zeit gibt es nicht mehr, schon gar nicht in der Vorweihnachtszeit. Da muss! man noch Plätzchen backen, Geschenke einpacken, es sind die verschiedensten Weihnachtsfeiern zu besuchen, der Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt muss verkostet werden …. und wer weiß noch was. Puh, da bekomme ich schon beim Schreiben die die Flatter.

Ist das im Sinne des „Erfinders“? War das nicht einmal eine Zeit der Besinnung, des In-sich-gehens?

Ich wünsche euch ruhige, entspannte und friedliche Weihnachtstage!