…und sonst?

Rückblick auf mein 2018 – Teil 2

So, hier geht es weiter. Der zweite und letzte Teil des Rückblickes.

Wir haben nicht den Anspruch und den Ergeiz echte Selbstversorger zu werden, es ist aber immer schön, wenn wir auf ein Produkt aus eigenem Anbau oder eigener Herstellung zurück greifen können.

Der Vorratskeller ist so voll wie noch nie. Es war ein Superjahr für Obst und Beeren.

  • Aus dem Obst habe ich Marmelade, Obstkonserven und Chutney gemacht. Etwas auch getrocknet, um es für Müsli oder Tee zu verwenden.
  • Aus den Beeren habe ich Saft und Marmelade gemacht. Auch die habe ich zum Teil getrocknet. Sehr viele Beeren lagern im Tiefkühlschrank. Diese sind jeden Morgen eine Bereicherung für das Müsli.

Gemüse

  • Tomaten habe ich als Saft und als Tomatensoßen eingekocht. Die letzten Früchte liegen noch im Kellerlichtschacht und reifen nach. Erstaunlich, was die noch für Aroma entwickeln. Nicht mehr so wie Sommertomaten, aber besser als die aus dem Gewächshaus, die es jetzt zu kaufen gibt.
  • Paprika habe ich zu einem Konzentrat und zu Paprikawürze reduziert und in kleinen Gläschen eingekocht.
  • Rote Beete habe gut ernten können.
  • Grüne Bohnen liege getrocknet in kleinen Beutelchen im Kellerregal. Diese Updrögt Bohnen habe ich für mich entdeckt. Lecker!
  • Zwiebeln gehen langsam zur Neige
  • Knoblauch ist reichlich
  • Kohl war im Sommer wegen der Hitze nichts, dafür ist der Chinakohl jetzt im Winter um so besser.
  • Möhren hab ich noch etwas Vorrat im Beet.

Salat

  • In Frühjahr war es gut, im Sommer nichts und jetzt im Winter prächtig.

Wildfrüchte

  • Die Nüsse reichen bis zur nächsten Ernte.
  • Pilze war ein Komplettausfall.
  • Hagebutten sind als Mus und Marmelade verarbeitet. Ein Teil ist auch für Tee getrocknet. Die Kerne habe ich ebenfalle getrocknet und anschließend gemahlen. Die gebe ich mit ins Müsli.

Medizinisches

Bevor ich zum Arzt gehe, versuche ich Wehwehchen erst mal selbst mit Hausmitteln zu heilen. Dafür habe ich so einiges im Keller:

  • Beinwell (Öl)
  • Johanniskraut (Rotöl)
  • wilden Hopfen
  • Thymial-Salbei-Sirup
  • Salbei für Tee
  • Kamille
  • Walnussblätter
  • Gänseblümchen
  • Schwarzerlenrinde
  • Spitzwegerich
  • Brennessel
  • Melisse

Mutterkraut und Eibisch stehen im Garten. Von verschiedenen anderen Kräutern weiß ich Standorte.

Gewürze

  • Als Kapernersatz sind eingelegte grüne Kapuzinerkressesamen im Kühlschrank.
  • Kräutersalz. Die Kräuter trockne ich im Sommer an der frischen Luft und zermahle sie dann mit Salz zu einem feinen Pulver.

Ebenfalls aus Pulver habe ich:

  • Lauch (die dicken grünen Blattenden getrocknet und zermahlen)
  • Sellerie
  • Liebstöckl
  • Zwiebelblüten
  • Schnittlauchblüten

sonstige Würzmittel:

  • Brennesselsamen
  • Meldesamen
  • Majoran, Rosmarin, Minze, Basilikum, Thymian, Bohnenkraut, Salbei, Beifuss
  • Koreander
  • Dillsamen
  • Kümmel
  • Dost
  • Schabzigerklee
  • Bärlauchpesto friere ich jedes Jahr als flache Platten ein.
  • Ebenfalls eingefroren sind Schnittlauch und Dill.
  • Meerrettich steht vor der Haustür in freier Natur.

Getränke:

Wir trinken viel Tee, Wasser und selbst gemachten Saft. Kaffee und Alkoholisches sind absolute Genussmittel.

Hab ich was vergessen? Wahrscheinlich. 😉

Alles in allem haben wir es so weit hinbekommen, dass wir mit der Selbstversorgung, Selbermachen und Sparen auf Lebensmittelkosten von 2,69€ pro Kopf und Tag kommen. Im letzten Jahr waren es 2,88€ pro Kopf und Tag.
Auch wenn zum Selbstversorger noch einiges fehlt, bin ich doch stolz auf das Erreichte. Kleinvieh macht auch Mist. 😉

2 Kommentare zu „…und sonst?

  1. Klasse, dass du eure Zahlen so genau kennst. Ich rechne zwar gerne im Kopf so ungefähr mit, aber habe unsere Kosten für Lebensmittel noch nie dokumentiert. Wir kochen zwar sehr gut günstig und vom dem, was gerade da ist – aber es gibt eben auch echte Rausreisser in Sachen Luxus bei uns: Tamari, Schinken, Chicoree (wird bei mir nichts), Käse, Käse, Käse, Öle & Fette, Kokoscreme … hm, jetzt bin ich wirklich neugierig. Irgendwann muss ich unsere Ausgaben mal dokumentieren.
    Liebe Grüße

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    1. Wir führen seit Jahrzehnten Haushaltsbuch. So haben wir alle Ausgaben und Einnahmen genau im Blick.
      Rausreißer gibt es bei uns auch. Dadurch, dass ich die Kosten aber auf den Cent im Blick habe, kann ich das an anderer Stelle wieder rausreißen. 😉 Für Lebensmttel habe ich mir ein Monatsbudget gesetzt. Das versuche ich einzuhalten. Meistens gelingt es mir.

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