Resümee Wintergärtnern 2018/19

und die Vorüberlegungen für den Winter 2019/20

Meine Erfahrungen mit dem Wintergärtnern sind erst ein paar Jahre alt. Ich empfinde es nicht all zu schwer, mit Salaten über den Winter zu kommen, allerdings hatten wir in den letzten 3 Jahren keinen strengen Winter und ich wohne in einer recht milden Gegend.

Die letzten Reste des Chinakohls haben wir vorgestern gegessen.

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Der Butterkopf hat etwas Schaden genommen. Die unteren Blätter sind welk, aber er beginnt sich zu erholen. Da ist noch nichts verloren. In 2 Wochen wird er dann wohl die richtige Größe zum Ernten haben.

 

 

 

 

 

Feldsalat

 

Feldsalat sieht prächtig aus. Den letzten gibt es in dieser Woche zum Mittag.

 

 

 

 

In diesem Jahr werde ich den Chinakohl etwas zusammenbinden und generell die Salate etwas abdecken. Die haben den Schnee zwar überlebt, aber doch mehr Schaden genommen, als mir lieb war. Außerdem kommt man dann bei Schnee besser ran. 😉

Möhren werde ich wieder im August säen.

Zwiebeln im Herbst stecken, bzw im Sommer säen. Mal sehen.

Dem Knoblauch reicht der Januar – vorausgesetzt der Boden ist frostfrei.

Unkompliziert ist Rote Beete. Die säe ich in der Fläche und ernte die jungen Blätter.

Noch nicht erntereif aber mit deutlichem Vorsprung stehen die Schwarzwurzeln da. Im Frühjahr hatte ich Mühe überhaupt ein paar Pflänzchen durchzubringen. Die, die ich im September im Blumenkasten vorgezogen hatte und dann ausgepflanzt hatte sind jetzt 5-6 cm hoch und haben den Winter gut überstanden. Mal sehen, ob die was werden, oder ob die anfangen in die Blüte zu gehen. (Ich haben keine Ahnung.)

Die Mengen, die in angebaut habe, stimmen/reichen. Im Winter ist das Verlangen nach Salat nicht so groß. Gemüsesuppen oder Pfannengemüse oder heiße Brühen werden dann bevorzugt. Daher werde ich demnächst versuchen mehr Gemüse über den Winter zu bekommen.

Möhren funktionieren, mit Ostfriesischer Palme (Grünkohl) und Rosenkohl hatte ich schon Erfolg.

Weiß- und Rotkohl bekommen noch eine letzte Chance.

Rote Beete hatte ich im Herbst eingekocht, hatte ich aber auch schon mal über Winter draußen. Im Herbst geerntet schmeckt sie mir besser, daher werde ich sie nicht wieder überwintern.

Radieschen werde ich Anfang Oktober wieder säen. Die habe ich in diesem Jahr etwas vermisst. Im Beet ist es ihnen zu kalt. Die kommen in wieder in einen Tomatenkübel, der an der Süd-Hauswand steht. Wenn sie es nur das Grün auszubilden, kommen die Blätter mit in die Salatmischung. Ich mag die milde Würze.

 

Alles in allem eine gute Winter-Gartensaison. Jetzt freue ich mich aber erst einmal auf die wärmere Jahreszeit  🙂

 

 

2 Kommentare zu „Resümee Wintergärtnern 2018/19

  1. Hallo Sybille, das ist ja ein toller inspirierender Beitrag für mich! Da kann ich so einiges von Dir lernen 🤗👌. Lass Dir das tolle Wintergemüse schmecken!
    Alles Liebe, Katharina

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