Batik, die Färbetechnik der Seventies

In den 70er Jahren war das Batiken hoch in Mode. T-Shirts, Kleider, Tücher, Taschen. Alles wurde mit der Batikmethode gefärbt.

Eigentlich kommt die Batik aus dem Indischen, wo Stoffe vor dem Färben mit Wachs bemalt werden. An den Stellen, wo der Stoff mit Wachs getränkt ist, nimmt er keine Farbe an. So kann man die unterschiedlichsten Muster in den Stoff färben. Der Effekt beruht also auf dem Nicht-Färben von einzelnen Stoffbereichen.

Ein ähnliches Verfahren ist das Abbindeverfahren, welches man in der Mode der  70er Jahre anwendete. Um zu verhindern, dass der Stoff an manchen Stellen gefärbt wird, bindet man einzelne Stoffpartien mit einen Faden oder Gummi ab.

 

Aber warum soll man das 45 Jahre später nicht auch noch machen können?

 

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In diesem Beitrag habe ich bereits be-schrieben, dass ich Kopfkissen genäht habe und ich sie noch einfärben will. Gesagt und (endlich) getan:

 

 

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Zuerst den Stoff abbinden. Ich habe Maurerschnur verwendet, bei der sich die Knoten leicht wieder lösen lassen. Die Fadenenden habe ich extra etwas länger abgeschnitten. So kann ich sie säpäter z.B. zum Anbinden von Pflanzen noch einmal verwenden.

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Dann die Farbe gemäß Packungsanweisung vorbereiten. Sieht eher orange aus, wird aber sonnengelb.

 

Dann färben,…

 

trocknen und bügeln….

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…und fertig ist die Arbeit.

Mir gefällt das leicht gemusterte besser, als glatt durchgefärbt. Bei der hellen Farbe ist das sehr dezent.

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Bei dunkleren Farben gibt es schöne Kontraste.

 

 

 

 

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