Ein Blumenkohl, zwei Mahlzeiten

oder

Blumenkohlcremesuppe glutenfrei und ohne Tüte


Wenn ich meinen Essenplan mache, denke ich ja immer auch daran, wie ich mir das Leben leichter machen kann. Stichwort Kettenkochen.

Es sollte Schweinebraten mit Blumenkohl und Kartoffeln geben.
Nun war die Überlegung: Entweder ich kaufe einen ganz kleinen Blumenkohl, dann bleibt wahrscheinlich kein Rest übrig, oder ich kaufe einen großen, dann bleibt ein Rest, aus dem ich dann ein weiteres Essen kochen kann.
Weil Blumenkohl einen Stückpreis hat, ist es günstiger einen großen zu kaufen.

Die Sache war also entschieden: Es gibt an dem einen Tag Schweinebraten mit Blumenkohl und Kartoffeln und an einem anderen Tag eine Blumekohlcremesuppe mit Croûtons.

Beim Putzen und Zerteilen den Blumenkohls habe ich gleich entsprechend der Mahlzeiten portioniert.

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links für den Schweinebraten, rechts für die Suppe, hinten für den Kompost

Wie ihr auf dem Bild seht, verwende ich auch den Stiel und die dicken Blattrippen mit. Ich schäle diese. Innen sind sie zart, wie die Stiele der Röschen. Dadurch habe ich nur  sehr wenig Abfall.

Wie man Blumenkohl für ein Gemüse kocht, werde ich wohl kaum schreiben brauchen, außer, dass ich ihn im Schnellkochtopf für 4-5 Minuten dämpfe und dann den Kochtopf sofort runterkühle, damit das Gemüse nicht pumplig weich zerkocht wird.

Für die Suppe brate ich eine kein gewürfelte Zwiebel in Öl an, dann lösche ich mit ca. 250 ml Wasser pro Portion ab und gebe den Blumenkohl und 3 bis 4 klein geschnittene Kartoffeln dazu.
Auch für die Suppe koche ich den Blumenkohl  4 bis 5 Minuten im Schnellkochtopf. Nach der Kochzeit kühle ich den Topf sofort runter.

Nach dem Kochen rühre ich die Suppe mit dem Stabmixers cremig und würze sie mit Salz, weißem Pfeffer und Muskat.

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Beim Anrichten auf dem Teller kommen ein Klecks Schmand und die Croûtons dazu.

Guten Appetit!