Wohnungputzen mit System spart Arbeit und Zeit

Neulich habe ich in einem Forum gelesen: „Ich mache Großputz am Anfang der Ferien und am Ende der Ferien“. Andere machen einen Frühjahrsputz oder aber unbedingt einen gründlichen Hausputz vor Weihnachten.

Mich zieht es so gar nicht zu Großputzaktionen.

Früher, als ich „Hausfrau und Mutter“ war, habe ich jeden Tag einen kleinen Teil der Wohnung geputz. Damals hatte einen Wochenputzplan, aber keine Aktionstage.
Wenn sich Besuch angekündigt hatte, verfiel ich aber regelmäßig in Putzpanik.
Warum eigentlich?


Heute bin ich das wesentlich entspannter. Bei uns ist es immer so sauber, dass wir uns wohl fühlen. Die Gäste kommen nicht um zu schauen, ob es bei uns sauber ist – sie kommen (hoffentlich) wegen uns. Je mehr Leute vom Garten in die Wohnung laufen und durch die Wohnung wuseln, desto mehr wird schmutzig. Ist normal. Warum also vorher Putzpanik?

Ich bringe nach dem Besuch wieder alles auf Vordermann. Der Esstisch wird zusammen geschoben, die Besucherstühle verstaut. Dann wird der Küchenboden von den Frühstücksresten befreit und dann bei Bedarf gewischt. Das spart einmal Arbeit.

Seitdem wir die meisten Dekoartikel abgeschafft haben und  die Fensterbretter von Blumentöpfen befreit haben, haben wir kaum noch Aufwand beim Putzen.

aaa

Am Montag ist (Vor-)Kochtag, darum wird am Montag nach dem Kochen der Küchenboden geputz. Die Küchenarbeitsplatte ist jeden Abend aufgeräumt und geputz, ebenso das Spülbecken.

Am Wochenende wird gesaugt und staubgeputzt, wird das Bad sauber gemacht und die Wäschen gewaschen.

(*) siehe 40 bags 40 days

Und wann wird aufgeräumt?

Jeder räumt seine Sachen weg. Spätestens am Abend vor dem Zubettgehen ist die Wohnung aufgeräumt. Alles an seinem Platz. Das dauert keine 3 Minuten. (Als die Kinder klein waren, haben wir etwas länger Zeit gebraucht, aber das Prinzip war das Gleiche.) Wo kein Chaos ist, braucht man nicht aufräumen, wo wenig frei runsteht, braucht man wenig putzen.

2 Kommentare zu „Wohnungputzen mit System spart Arbeit und Zeit

  1. Liebe Sybille,
    ich mache es auch so: lieber jeden Tag ein bisschen putzen und aufräumen als einen ganzen Tag für alle Arbeiten zu reservieren und danach total erschöpft zu sein.
    Herzliche Grüße
    Rebecca

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