Müde, einfach nur müde.

Müde, einfach nur müde. Zu müde zum Denken, zu müde zum Handeln.

Einfach nur müde.

Du möchtest schlafen, liegst aber wach im Bett. Deine Gedanken kreisen. Sie sind unruhig. Sie kreisen und lassen dich nicht schlafen.

Einfach nur müde.

Es ist nach Mitternacht. Du bist müde, aber deine Gedanken kreisen. Dein Körper ist schwer, er ist kraftlos. Er ist kraftlos und bewegungslos. Du liegst einfach nur da.

Irgendwann schläfst du ein.

Nach 3 Stunden reißt dich ein quälender Traum aus dem Schlaf. Dein Hirn versucht Dinge zu verarbeiten, die es vor Jahrzehnten erlebt hat. Es ist halb 4. Du bist aufgewühlt. Atemlos. Der Kopf pocht, der Puls rast. Aufgepeitscht.

Du bist müde, aber aufgepeitscht. Der Körper ist schwer.

Irgendwann schläfst du ein.

Es ist kurz vor halb 7. Der Wecker klingelt dich aus dem so lang ersehnten Schlaf. Die Pflicht ruft.

Du stehst auf und hoffst, dass der Kaffee den fehlenden Schlaf kompensiert. Du fährst zur Arbeit und funktionierst.

Der Körper ist schwer. Er verkrampft sich. Er kämpft gegen den fehlenden Schlaf. Er kämpft gegen die eigene Kraftlosigkeit. Deine Arbeit verläuft konzeptlos / kopflos. Dein Hirn hat keine Kapazität frei.

Du wirfst dir eine Tablette ein, oder zwei, oder drei?

Egal, du willst den Tag überstehen. Du willst mithalten. Du willst die Schmerzen loswerden.

Du willst die Schmerzen loswerden, die des Körpers und die der Seele.

Du funktionierst.

Es ist Abend. Du bist müde. Einfach nur müde. Zu müde zum Denken, zu müde zum Handeln.

Einfach nur müde.

Du möchtest schlafen, liegst aber wach im Bett. Deine Gedanken kreisen. Sie sind unruhig. Sie kreisen und lassen dich nicht schlafen.

Einfach nur müde.

Es ist nach Mitternacht. Du bist müde, aber deine Gedanken kreisen. Dein Körper ist schwer, er ist kraftlos. Er ist zu kraftlos und bewegungslos. Du liegst einfach nur da.

Irgendwann schläfst du ein.

Nach 3 Stunden reißt dich ein quälender Traum aus dem Schlaf. Dein Hirn versucht Dinge zu verarbeiten, die es vor Jahrzehnten erlebt hat. Es ist halb 4. Du bist aufgewühlt. Atemlos. Der Kopf pocht, der Puls rast. Aufgepeitscht.

….

….

 

Tage, Wochen, Monate.

Du funktionierst, bis du zusammenbrichst. Erschöpft. Nichts geht mehr. Nicht schlafen, nicht wachen. Der Körper ist schwer, die Gedanken sind schwer. Du willst eigentlich nur noch schlafen, aber du kannst nicht.

Die Liebe der anderen fliegt dir wie ein Wattebausch zu. Sie kommt an, prallt ab und fällt zu Boden. Du registrierst sie, du bist aber nicht fähig sie zu spüren.

Du spürst nichts mehr. Nicht die Liebe der anderen, nicht einmal deinen eigenen Körper.

Die Augen trüb, das Sichtfeld verengt, die Ohren verstopft. Die Welt erscheint trüb und dumpf.

 

ÜBERFORDERUNG. Überforderung auf der Grundlage einer chronischen KPTBS….

 

Wie es weiter geht? Erst einmal sind akzeptieren, „Runterfahren“ und – so weit es geht – erholen wichtig. Alles andere folgt dann…

 

4 Kommentare zu „Müde, einfach nur müde.

  1. Moin
    Ich wusste gar nicht was das ist und musste mich erst einmal schlau lesen.
    Ich wünsche dir ganz viel Kraft.
    Viele Grüße

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  2. Liebe Sibylle,
    ich wünsche dir alles Gute und ganz viel Kraft im Umgang mit dieser Krankheit. Das muss wirklich fürchterlich sein, wenn man nicht schlafen kann und der Körper dann tagsüber trotz Schlafmangel irgendwie funktionieren muss.
    Liebe Grüße, Antje

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