Ernte 2020: Spitzwegerich (1)

eins der vielen Multitalente der einheimischen Wildkräuter


Spitzwegerich ist leicht zu finden und gut zu erkennen. Daher eignet sich das Kraut auch für Anfänger zum Sammeln.

Für Spitzwegerich gibt es viele Anwendungsmöglichkeiten. Ich verwende ihn gegen Husten und Heiserkeit, zur Unterstützung der Wundheilung und gegen Insektenstiche.

Zur Wundheilung und gegen Insektenstiche zerreibe ich der frische Kraut zwischen den Händen und lege es anschließend auf die entsprechende Stelle.

Weil Husten und Heiserkeit meist dann auftreten, wenn das frische Kraut nicht mehr zur Verfügung steht, sollte man sich bei Zeiten einen kleinen Vorrat anlegen.
Um ihn zu konservieren, kann man ihn in Zucker einlegen und einen Sirup daraus machen, oder man kann ihn trocknen, um ihn bei Bedarf zu einen Tee aufzubrühen.

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Im Moment bin ich gerade dabei, die Blätter zu trocknen. Wenn sie rascheltrocken sind, gebe ich sie in ein Schraubglas.

 

Vom Sirup nimmt man dann 4x täglich einen Teelöffel ein. Für einen Tee übergießt man 2 Teelöffel zerkleinerte Blätter mit kochendem Wasser und lässt diesen dann 15 Minuten ziehen. Diesen Tee sollte man 4x am Tag frisch zubereitet trinken.

 

 

 

4 Kommentare zu „Ernte 2020: Spitzwegerich (1)

  1. Den Tee bitte nicht mit kochendem Wasser übergießen, das Wasser darf nur etwa 80 Grad haben, damit die antibiotischen Wirkstoffe im Wegerich enthalten bleiben und im Tee ausgezogen werden.

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