Masken – ja immer noch…

Ich mache das beste aus der Situation.

Sie werden uns wohl weiterhin begleiten. Wie lange weiß kein Mensch. Keiner mag sie – ich auch nicht, aber wenn das der Preis dafür ist, dass man uns nicht ganz einsperrt, bitte.

Ärgerlich finde ich nun dazu, dass die waschbaren Exemplare nicht mehr zugelassen sind. Dieses Einwegexemplare liegen seither überall: Auf den Gehwegen, in den Grünanlagen, am Bach, auf dem Spielplatz… Müll, Müll, Müll.

Ich frage mich was diese OP-Masken besser können, als die Stoffmasken, mit denen sich jetzt jeder der es wollte, eingedeckt hatte.
O.k., dann also OP-Masken… Erst gab es die nur in Einheitsgröße, später dann sogar bunt und in Kindergröße, sodass sie auch den Schulkindern passen.

Die neueste Ansage ist nun, die OP-Masken sind nicht gut genug. Es müssen FFP2-Masken sein.

Jetzt haben wir also Stoffmasken und OP-Masken rumliegen….

Ach nee, genug gemeckert.

Jeder hat damit so seine eigenen Erfahrungen…


Jetzt zu dem Teil: Ich mache das beste aus der Situation

Ich bin viel mit dem Rucksack unterwegs und habe zum Wechseln gern eine saubere Maske einstecken. Meine genähten Exemplare konnte ich zusammenlegen und in das kleine Fach ganz vorn im Rucksack stecken. Da hatten sie ihren Platz.
Diese Einwegmasken sind aber zu groß für dieses Fach, weswegen ich sie in das schmale Fach neben dem Hauptfach verstaut habe. In dieses Fach stecke aber auch meinen Geldbeutel, meine Papiere, das Handy, das Schlüsselbund und anderen Kleinkram. Oft genug zog ich dann die neue, saubere Maske so oder so ähnlich

aus dem Rucksack. 🙄

Heute habe ich Abhilfe geschaffen und eine kleine Mappe für die Masken gebastelt.

Die Materialien sind ein Stück Pappe (ich habe den Rücken von einem Schreibblock genommen) und Malerkrepp.
Für die Mappe selbst habe ich die Pappe etwas größer als die Masken sind, zugeschnitten. Die beiden kleinen Pappteile ergeben später das Mappeninnenfach.

Die Pappteile habe ich mit dem Malerkrepp verbunden, wobei ich zwischen den jeweiligen Teilen einen Abstand von ca. 1 cm gelassen habe, damit die ja nicht ganz flachen Masken auch später Platz in der Mappe haben.


Nun könnte man die Mappe so lassen. Ich habe aber noch fix aus einem Stoffrest eine Hülle genäht.

So sah sie dann am Ende aus.

Schritt 1
Zuerst habe ich den Stoff angezeichnet und zugeschnitten. Dazu habe ich die Mappe auf den Stoff gelegt, oben und unten jeweils 2 cm für die Nähkante zugegeben und rechts und links den Stoff zum Einschlagen (damit es ein Umschlag wird) plus jeweils 2 cm Nähkante zugegeben.

Schritt 2
Den Stoff habe ich ringsum gesäumt (damit er später nicht ausfranst) und zwei Teile Klettband angenäht.

Schritt 3
Nun habe ich umlaufend einen Zentimeter Stoffrand eingeklappt und vernäht. Damit habe ich von außen gesehen eine saubere Stoffkante.

Schritt 4
Zum Schluss werden die Seiten eingeklappt und vernäht.

Die Mappe habe ich vor der FFP2-MAsken-Pflicht gebastelt, zum Glück passen diese aber auch rein.

Fertig!

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