Ernte 2021: Giersch für die Küche

Heute hat es endlich nicht mehr so viel geregnet wie an den letzten Tagen, deshalb habe ich die Regenpause genutzt und habe Giersch geerntet.


Bei meinen Außendiensten habe ich diese Stelle gefunden. Sie ist abgelegen, so dass sie keine Spritzmittelabdrift von den Feldern abbekommt und Hunde laufen mit ihren Besitzern dort auch kaum vorbei. Dort wächst der Giersch als 50m² großer Teppich. Sehr schön!

Ich habe heute nur die ganz jungen oberen Blätter abgepflückt, die sich gut in der Küche verwenden lassen. Als Tee lassen sich auch die größeren und gröberen Blätter verwenden. Die kann ich dann später mal noch holen.

Giersch ist reich an Vitaminen und Mineralien. So hat er 201 mg/100 g Vitamin C (zum Vergleich: Zitronen haben 56 mg/100 g) und Vitamin A. Außerdem enthält er Eisen, Kieselsäure, Kalium, Magnesium, Zink, Kalzium, usw.

Geschmacklich erinnert Giersch an Petersilie.


Ich verwende ihn frisch wie Spinat oder in einer Kräutermischung für verschiedene Gerichte.
Getrocknet und gemahlen gebe ich ihn in mein Kräutersalz und solo in Suppen und andere Gerichte, wo der Petersilien-/Kräutergeschmack passt. So habe ich das ganze Jahr etwas von der Ernte im Frühjahr.

Hier trocknete er neben den Brennnesseln auf dem Dachboden.

In den nächsten Tagen stelle ich euch mein Rezept für eine Wildkräuter-Gemüse-Frittata vor.

4 Kommentare zu „Ernte 2021: Giersch für die Küche

      1. Ich denke nicht, dass es den Giersch noch lange dort geben wird. Wir planen die Terrasse etwas zu vergrößern. Bis jetzt sieht unser Garten wie eine Müllhalde aus, es ist aber kein Geld für eine Neugestaltung übrig geblieben.

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      2. Garten braucht mehr Zeit als Geld. So nach und nach wird das schon. Es sei denn, man will ein Gärtchen wie aus dem Prospekt. 😉
        Ich weiß noch, dass mein erstens Gewächs für unseren neu anzulegenden Garten ein Apfelbeerstrauch (Aronia) von Discounter war. Damals habe ich ihn hauptsächlich gekauft, weil er günstig zu bekommen war und weil endlich etwas wachsen sollte auf diesem Ödland. Das war 15 Jahre vor den Hype auf Aronia.
        Heute weiß ich diesen Strauch zu schätzen. Seine Beeren sind Bestandteil des Müslis, was wir jeden Morgen essen.

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