Wir sind umgezogen.

Naja, nur so ein bisschen – wir haben zwei Zimmer getauscht.

Ich hatte das ja gar nicht so ernst genommen. In zwei Stunden ist das gemacht, dachte ich. Aber wie das so ist, zieht das eine das andere nach sich.

Zuerst wurden die Computer, Schreibtischlampen, der Drucker und und und abgebaut. Welch eine Menge! Erst wenn das alles mal auf einem Haufen liegt, sieht man wie viel das ist.

Die Schreibtische mussten wir zerlegen, weil wir sie sonst nicht hätten transportieren können.

Jetzt, wo vor dem Fenster gerade kein Tisch stand, habe ich die Fenster geputzt und die Fliegengitter eingesetzt. In der Zeit hat die Waschmaschine einen Vorhang gewaschen.

Beim Zusammenbau hat der eine Tisch, der so wackelig war, gleich noch ein paar zusätzliche Winkel angeschraubt bekommen. Das Material dafür habe ich im Keller zusammengesucht. Da man solche Winkel immer mal gebrauchen kann, habe ich ein kleines Sammelsurium, ähnlich wie bei den Kurzwaren.

Der ganze Kleinkarm aus den Schränken musste raus. Bei der Gelegenheit habe ich die Schränke ausgewischt.

Beim Schränkeeinräumen brauche ich immer etwas länger.2 Bei mir „muss“ das sein System haben. Ich will nicht suchen müssen, wenn ich etwas brauche. Deshalb stecke ich die Schrankböden auch auf und ab, so dass alles übersichtlich geordnet ist, aber kein Platz verschenkt wird. Körbchen werden neu bestückt, bei manchen Sachen wird die Notwendigkeit überdacht, einiges ist gleich in die „Sachen zum Weggeben-Kiste“ gekommen.

 

So etwas braucht Zeit. 😉

Aus den gedachten 2 Stunden sind 6 Stunden geworden. Egal. Das Ergebnis zählt.

1

Jetzt steht der Schreibtisch, der sehr viel benutzt wird auf der Nordseite, wo die Sonne nicht blendet der andere auf der Sonnenseite hinter einem bei Bedarf diffus abschattenden Vorhang auf der Südseite.

 

 

 

Nun brauche ich nur noch einen Papierkorb. Kaufen werde ich nichts. Irgend etwas wird mir da schon einfallen.

Werbeanzeigen

Quarkkeulchen nach Tante Martis Art

Meine Großmutter hatte eine Tante in Leipzig, die sie sehr mochte und von der sie, so schien es, viel gelernt hatte. Oft erzählte sie von Tante Marti, auch wenn sie Quarkkeulchen zum Mittag machte, vergaß sie nicht zu erwähnen, von wem das Rezept stammt.

Die Zutaten für 2 Portionen sind:

  • 500 g mehlig kochende Kartoffeln
  • 250 g Quark
  • 2 Eier
  • 1 Esslöffel Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • (1 Esslöffel Rosinen)

Zubereitung:

Die Kartoffeln werden am Vortag in der Schale gekocht/gedämpft und noch heiß abgepellt. Am nächsten Tag werde sie fein gerieben und mit den restlichen Zutaten vermengt.

Mit feuchten Händen kann man aus der Masse 8 bis 9 Keulchen formen, die bei mittlerer Hitze in der Pfanne langsam von allen Seiten braun gebraten werden.

Quarkkeulchen schmecken mit Zimt und Zucker oder mit Vanillesoße oder mit Kompott aus herberen Früchten.

Ich habe sie für das Mittagessen auf der Arbeit vorbereitet, denn sie schmecken auch noch am nächsten Tag.

1

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit!

 

 

Schildchen für den Garten selbstgemacht

Ich habe schon so viel ausprobiert. Schildchen für den Garten zu basteln, die ein halbes Jahr dem Wetter trotzen und bei denen die Beschriftung auch lesbar bleibt, ist nicht so einfach. Ja, Schildchen kaufen wäre eine Lösung, aber kaufen kann jeder. 😉

Weiterlesen „Schildchen für den Garten selbstgemacht“