Sauerkraut die Zweite

Vom Bayrisch Kraut, dass es bei uns am 20. Januar gab, war ein halber Weißkohl übrig geblieben. Da ich im Moment nicht so richtig weiß, was ich damit anfangen soll, habe ich ihn eben zur Fermentation „freigegeben“.

Normalerweise mache ich mein Sauerkraut so, aber da er Kohl nun eine Weile eingelagert war, ist er nicht mehr so saftig, wie direkt nach der Ernte, weshalb ich mich zu der anderen Fermentationsmethoden einschlossen habe. b2

Zuerst schneidet man den Kohl in feine Streifen, diese werden in ein Glas möglichst fest eingestampft. Oben werden die Streifen mit einem Kohlblatt abgedeckt. Zum Schluss füllt man das Glas 2-5%iger Salzlösung. Der Kohl muss vollständig bedeckt sein. Das obere Kohlblatt verhindert dabei das Aufschwimmen der Kohlstreifen.

Nach ca. 3 Wochen ist das Kraut milchsauer vergoren und bereit verzehrt zu werden.

Ist doch nicht schwer, oder?

Ach so: Der orange Streifen im Glas sind ein paar Raspel Möhre. Ist was für die Optik. 😉

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