Christi Himmelfahrt / Vatertag fast allein im Wald

Heute ist Christi Himmelfahrt / Vatertag, also ein Feiertag in Deutschland und arbeitsfrei. In diesem Jahr ist dieses lange Wochenende aber kein Reise- oder Ausflugswochenende. Wir genießen die Tage zu Hause und drehen eine Runde im nahegelegenen Wald.

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Mit Zöliakie auf Reisen: gebratenes Hühnchen

Heute fangen nun endlich auch in Baden-Württemberg die Schulferien an. Bei diesem super Sommerwetter werden sich die Schüler besonders freuen.
Viele Familien fahren in den Urlaub und Weiterlesen „Mit Zöliakie auf Reisen: gebratenes Hühnchen“

Mit Zöliakie auf Reisen: Obstsalat mit Nüsse für einen Tagesausflug

Auch auf einem Tagesausflug oder einer Wanderung bekommt ein Zöli mal Hunger und da ist es doch prima, wenn man etwas Leckeres in der Tasche hat.

Für die warme Jahrszeit bietet sich eine erfrischende Mahlzeit an. So ein Obstalat ist nicht nur erfrischend, er gibt auch dank der Nüsse und der natürlichen Süße der Früchte Energie für die zweite Tageshälfte.

Grundausstattung

  • ein auslaufsicheres Glas, alternativ eine auslaufsichere Plastikdose
  • ein Löffel

Für den Salat, der auf dem Foto zu sehen ist, habe ich1

  • Banane
  • Orange
  • Apfel
  • Kiwi
  • Trockenpflaumen und
  • Walnüsse

gemischt.

 

Zucker oder andere Zugaben benötige ich nicht. Wer es süßer möchte, gibt vielleicht etwas Honig hinzu.

Guten Appetit!

 

Hirsebratlinge als Mittagessen für die Arbeit

Ich finde es immer recht praktisch ein Essen mitzunehmen, welches sowohl kalt, als auch warm schmeckt. Ich diesem Fall sind es

Hirsebratlinge zu denen ich Feldsalat, Walnüsse und Johannisbeerbalsamiko vorbereitet habe.

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Zöliakie

Vorsicht, das ist der längste Artikel, den ich je geschrieben habe! 😉 Ich hoffe, ich verschrecke euch nicht!

Was ist das??

Zöliakie ist eine Autoimmunerkrankung. Es ist keine Allergie, keine Erfindung der Neuzeit und keine Modeerscheinung.

Wie viele Menschen sind davon betroffen?

Offiziell haben etwa 1 % der deutschen Bevölkerung Zöliakie. Da die Erkrankung nicht immer erkannt wird und es viele Erkrankte ohne Sympthome gibt, geht man davon aus, dass die Dunkelziffer sehr viel höher ist.

Was sind die Sympthome?

Zöliakie hat tausend Gesichter. Wie geschrieben, manche Betroffene haben gar keine Symphome. Bei denen wird die Krankheit nie entdeckt, bei manchen bringt ein Zufall die Diagnose.

Die häufigsten Sympthome sind aber:

  • Bauchschmerzen
  • Verdauungsstörungen
  • Erbrechen
  • Kopfschmerzen oder Migräne
  • Müdigkeit
  • Depressive Verstimmung
  • Gewichtsverlust
  • bei Kindern Wachstumsstörungen
  • Kalziummangel
  • Eisenmangel
  • usw.

Zöliakie tritt häufig mit Begleitbeschwerden auf. Dazu gehören:

  • Frühgeburt
  • Kleinwuchs
  • Entwicklungsstörungen bei Kindern
  • Muskelschwäche
  • Osteoporose
  • anderen Autoimmunerkrankungen, wie Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen …

Wie wird Zöliakie diagnostiziert?

Durch eine Blutuntesuchung und eine Gewebsprobe aus dem Dünndarm (Biobsie).
Da die Veranlagung zur Zöliakie vererbbar ist, ist nach der Diagnosestellung eines Familienmitglieds ein Familienscreening sinnvoll.

Wie wird Zöliakie behandelt?

Zöliakie ist nicht heilbar. Es gibt auch kein Medikament dagegen. Betroffene müssen eine strenge glutenfreie Diät einhalten, um ihren Gesundheitszustand zu verbessern. Sie sind dafür selbst verantwortlich.

Was heißt strenge glutenfreie Diät und wo ist Gluten enthalten?

Gluten ist in allen Getreidesorten, wie Weizen, Roggen, Dinkel, Gerste, Einkorn und Emmer enthalten. Hafer ist von Natur aus glutenfrei, jedoch ist Hafer aus dem normalen Ladensortiment stark mit Gerste oder Weizen verunreinigt, so dass dieser für Zöliakiepatienten ungeeignet ist.

Lebensmittel, die als glutenfrei gelten, dürfen nur maximal 20 ppm Gluten enthalten.

ppm bedeutet parts per million = ein Millionstel = 11 * 10-6  =  0,000 001

In der Praxis sind das 0,02 Gramm Gluten pro Kilogramm Lebensmittel.

Aus diesen Zahlen erkennet man schon, dass selbst ein normaler Brotkrümel über dieser Grenze liegt.

Menschen mit Zöliakie müssen also strengstens darauf achten, dass kein Gluten in ihrer Nahrung ist.

Wie wirkt sich Gluten auf den Körper aus?

Gluten führt zu einer Entzündungsreaktion der Darmschleimhaut, wodurch die Darmzotten zerstört werden. Die Zotten sind für die Aufnahme der Nährstoffe zuständig. Durch die Zerstörung der Darmzotten wird die Oberfläche des Darms erheblich kleiner. Nährstoffe können nicht mehr richtig aufgenommen werden.

Was passiert, wenn man sich nicht an die strenge Diät hält?

Die Folge sind Nährstoffmangel, der meist als erstes als Kalzium- und Eisenmangel ersichtlich ist. Auch der Mangel an Vitaminen und Folsäure sind einige der Folgen.

Auswirkungen dieser Unterversorgung sind dann Osteoporose, Zahnschmelzdefekte, Augenerkrankungen usw.

Durch die Dauerentzündung des Darms ist Gefahr einer Darmkrebserkrankung um ein Vielfaches höher, als bei gesunden Menschen, bzw. bei Menschen mit Zöliakie, die die Diät streng einhalten.

Daher gilt der Grundsatz: „Iss nichts, wovon du nicht 100%ig weißt, dass es glutenfrei ist!“

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